Sonntag, 27. März 2011

Prometheus - Miis Gedicht

Chum mit dinä Gwitterwulchä, Zois,
Stürm i dine Bärgä,
Spalt mit dim Blitz d'Eichä,
So wie än Bueb da Distlä d'Chopf abhaut.
Miis Huus häsch nöd baut,
Muschs mär doch la staa.
Miin Ofä brännt,
Au wän du niedig bisch.

Ir Götter
Sind doch die ärmschtä Sieche.
Vo Spändä und Gebät
Läbät'er ganz truurig.
Verreckä würdät'er
Ohni Chind und Bättler,
Wo kei Ahnig händ.

Won ich no sonäs Chind gsi bi,
Sälber kei Ahnig gha ha,
Han i ufe gluägt,
Zu dä Sunä und wiiter.
Ha gmeint döt wär einä,
Womer zulost,
Einä mit menä Härz
Wo Verbarme mit mer hät.

Aber wär hät mer ghulfä
woni am Bodä glägä bi,
won alläs gägä mi gsi isch,
woni nüm gwüsst han, wie wiiter?
Du bischs doch sälber gsi, mis Härz!
Heilg und rein pümperlät häsch.
Und dadäfür soläd'mer Danke sägä,
Däm Fulänzer döt obä?

Zudr bätä? Nei, Mässi!
Du häsch mär nie ghulfä,
Wonis brucht het.
Du häsch mi nie trööstät,
Wäni truurig gsi bi.

Ich han vom Läbä glehrt.
Und d'Ziit und s'Schicksaal
Gältät für miich.
Genau wie für diich.

Häsch du würklich glaubt,
Ich würds Läbä hasse
Und eifach wägrännä,
Nur wil nöt jedä vom minä Plän
Aufgaat winä Rosäblüetä?

Da bin i.
Chnät us därä Ärdä Mänschä
Wien iich.
Trurig soläts si und bruälä,
Doch au gnüsse und sich froiä.
Und a diich nöd dänkä,
Wien iich.

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